Logopädische Praxis

Susanne Konopatzki

Ihr Weg zu uns

Der Weg zu mehr Sicherheit durch unsere logopädische Behandlung ist einfach:

  • Vorstellung bei einem Arzt ihres Vertrauens
  • Diagnosestellung und Ausstellung der Heilmittelverordnung Muster 14 durch den Arzt
  • Anmeldung und Vereinbarung patientengerechter Termine in der Praxis oder im Hausbesuch unter folgenden Telefonnummern:

Praxis Rudolstadt

Marktstraße 45
07407 Rudolstadt
Tel.: 0 36 72 – 41 63 88
E-Mail: info@logopaedie-konopatzki.de

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Praxis Saalfeld

Reinhardtstraße 56
07318 Saalfeld
Tel.: 0 36 71 – 52 88 00
E-Mail: info@logopaedie-konopatzki.de

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Praxis Probstzella

Franz-Itting-Straße 2
07330 Probstzella
Tel. 01 60 – 93 50 07 24
E-Mail: info@logopaedie-konopatzki.de

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Stimmstörung effektiv behandeln

Kratzige Stimme, veränderter Klang, laut sprechen wird zur Herausforderung: Eine Stimmstörung kann viele Symptome zeigen. Die Ursachen dafür sind verschieden. Diese können entweder organisch oder funktionell sein. Berufliche Vielsprecher sind durch die Fehlbelastung der Stimme besonders häufig von der Dysphonie betroffen: die Folge einer dauernden Überanstrengung der Stimme. Erzieher, Lehrer aber auch Verwaltungsangestellte, Pfleger oder Köche, Ärzte, Dozenten und Verkäufer haben häufig mit Stimmstörungen zu kämpfen. In unserer Logopädischen Praxis gehen wir Ihre Stimmstörung gezielt an. Wir arbeiten an dem richtigen Einsatz der Stimme und schützen Sie vor einer erneuten Erkrankung.

Ursachen erkennen und Stimmklang wiederfinden

Bei einer Dysphonie – oder Stimmstörung – liegen oftmals organische Probleme vor. Schilddrüsenoperationen, Ödeme oder Narkosen können Auslöser für eine Stimmstörung sein. Jedoch sind es oft die funktionellen Faktoren, die ignoriert werden. Die Körperhaltung, der Atemrhythmus oder die Muskelspannung beeinflussen unsere Stimme. Ein dauerhaft unökonomischer bzw. unphysiologischer Stimmeinsatz führt somit zur Stimmstörung. Die Folge: Die Stimme ist schnell ermüdet oder klingt dauernd heiser. In unserer Praxis gehen wir gezielt und ganzheitlich auf Ihre Beschwerden ein und finden individuelle Lösungen. Kreative Übungen führen Sie zu mehr Stimmkraft und mehr Lebensqualität. Diese Lösungen lassen sich einfach in den Alltag integrieren. So arbeiten Sie auch zu Hause an Ihrer Stimme und erleben bald die volle Stimmentfaltung.

Unsere Praxis behandelt unter anderem:

  • Sprachauffälligkeiten im Kindesalter
  • Sprach-, Sprech-, Schluck- und Stimmstörungen
  • Stottern und Poltern
  • Myofunktionelle Störungen

Schützen Sie Ihre Stimme

Kommen Sie in unsere Praxis und lassen Sie sich individuell behandeln. Schon gewusst? Wir bieten auch regelmäßig Workshops zur Prävention rund um die Themen Stimme und Kommunikation an.

Kommunikation bei Demenz

Die Kommunikation mit Menschen mit Demenz ist ein junges Aufgabengebiet der Logopädie, das erfolgsversprechende Aussichten aufweist. Kommunikationsstörungen bei Demenz-Patienten werden als primär progrediente Aphasien bezeichnet. Diese Störung der Kommunikation zeichnet sich bei Demenz-Patienten durch die eingeschränkte Wortfindungs- und Merkfähigkeit aus.

Bei vielen Demenzkranken verschlechtert sich die Fähigkeit zur Kommunikation im weiteren Krankheitsverlauf. Diese zusätzliche Belastung ruht nicht nur auf dem Patienten, sondern auch auf den Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung. Die Verbesserung der Kommunikation bei Demenz soll durch alltagsrelevante Strategien zur Aufrechterhaltung der Kommunikation erzielt werden. Durch die therapeutische Intervention ist es möglich, die Kommunikation bei Demenz länger aufrechtzuerhalten und somit die Lebensqualität des Patienten und seiner Angehörigen länger zu erhalten. Satzabbrüche und Artikulationsstörungen können zwar weiter auftreten, jedoch durch die Behandlung verzögert werden. So können Patienten mit Demenz länger an der Kommunikation teilnehmen und ihr soziales Leben länger aufrechterhalten.

Da Patienten mit fortgeschrittener Demenz häufig keine komplexen Sätze mehr verstehen und neue Informationen nicht aufnehmen können, werden andere Mittel der Kommunikation genutzt. Durch Singen und Händeklatschen können Demenz-Patienten ihre emotionale Stimmung zum Ausdruck bringen. Diese nonverbale Kommunikation können sich Patienten auch nach dem Verlust der Fähigkeit zur verbalen Kommunikation ausdrücken.

Was Sie bei Menschen mit Demenz vermeiden sollten

Demenz-Patienten haben ein feines Gefühl für die emotionale Lage Ihres Gegenübers. Dennoch können sie Gesten und Handlungen falsch interpretieren. Sie schätzen zwar einen freundlichen Blickkontakt, doch sollte dieser zu lange andauern oder zu intensiv sein, könnte der Demenz-Patient dies als bedrohlich empfinden. Es empfiehlt sich, für die Kommunikation mit Demenzkranken eine ruhige und tiefe Stimmlage zu wählen. Sie reagieren darauf meist freundlich und gelassen. Hohe, laute und schrille Stimmlagen hingegen, versetzen die meisten Patienten in einen gestressten Zustand.

Wir helfen Ihnen gerne weiter

In unseren Praxen stehen wir Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung und beraten Sie zur Kommunikation bei Demenz im persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie einfach mit uns einen Termin.

Sprachstörung nach Schlaganfall

Häufig treten Sprachstörungen infolge eines Schlaganfalls auf. Es ist besonders sinnvoll, die Sprachstörung schnellstmöglich nach dem Schlaganfall zu behandeln, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen. Schnelles und gezieltes Handeln in Form einer maßgeschneiderten Therapie kann dabei helfen, eine Sprachstörung nach einem Schlaganfall schnellstmöglich zu lindern und langfristig zu beseitigen. Die Dauer der Behandlung ist jedoch abhängig von der Ausprägung und Art der Sprachstörung. So können nach einem Schlaganfall verschiedene Sprachstörungen auftreten. Hierzu zählen:

  • Störungen der Wortfindung
  • Störungen der Sprachproduktion
  • Störungen der kommunikativen Kompetenzen
  • Und viele mehr

Sprachstörungen sind komplex

Durch die Vielseitigkeit der Sprachstörungen kann keine effektive Behandlung ohne eine umfassende Anamnese erfolgen. Sie sollten von einem qualifizierten Arzt oder Logopäden erfolgen, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat. Häufig treten Sprachstörungen als Folge eines Schlaganfalls auf, der durch einen Hirntumor oder ein Hirntrauma hervorgerufen wurde. Werden bei dem Schlaganfall die Sprachzentren in der linken Gehirnhälfte geschädigt, tritt eine Sprachstörung auf. Häufig als „Aphasie“ bezeichnet (griechisch für Sprachlosigkeit), zeichnet sich die Sprachstörung nach einem Schlaganfall häufig dadurch aus, dass sich Betroffene nur schwer verständlich machen können oder andere nur schwer verstehen. Geistige Fähigkeiten sind jedoch nur selten eingeschränkt. Daher ist es wichtig, Menschen mit einer Sprachstörung nach einem Schlaganfall würdevoll zu behandeln, denn meist sind sie sich ihrer selbst völlig bewusst.

Wie häufig sollte behandelt werden?

Es empfiehlt sich, Sprachstörungen nach einem Schlaganfall hochfrequent zu behandeln. So sollte die Therapie drei bis fünf Mal die Woche stattfinden, um den Genesungsprozess des Patienten zu fördern. Im weiteren Behandlungsverlauf können ein bis zwei Sitzungen in der Woche ausreichen, um die Fortschritte weiter auszubauen.

Lassen Sie sich beraten

Gerne vereinbart unser Team mit Ihnen einen Termin und berät Sie umfassend zur Behandlung von Sprachstörungen nach einem Schlaganfall. Nehmen Sie jederzeit gerne Kontakt auf und überzeugen Sie sich vor Ort von unseren Therapiemöglichkeiten.

Schluckstörungen

In den letzten Jahren wird deutlich: Die Anzahl der Patienten mit Schluckstörungen nimmt zu. Die Ursachen dafür sind grundverschieden. Schluckstörungen können bereits im Kindheitsalter auftreten, durch Operationen entstehen oder durch neurologische Erkrankungen bedingt sein. Aufgrund der vielzähligen möglichen Ursachen für Schluckstörungen ist es wichtig, eine umfassende Anamnese durchzuführen. Hierfür arbeiten wir eng mit den jeweiligen Ärzten zusammen. Das umfassend ausgebildete und qualifizierte Team unserer Praxen steht Ihnen gerne zur Seite und wird Sie im persönlichen Gespräch zum Thema Schluckstörungen beraten.

Die in unseren Praxen angewendeten Therapien haben das Ziel, Schluckstörungen durch die Optimierung des Schluckablaufes zu mindern und gemeinsam mit dem Patienten Kompensationstechniken zu erarbeiten. Bereits durch die richtige Körperhaltung können die unterschiedlichen Möglichkeiten der Muskeln optimal genutzt werden. Darüber hinaus können Sie von der Beratung während der Therapie profitieren. So erhalten Patienten mit Schluckstörungen Tipps, welche Nahrungsmittel mit den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln einfacher aufgenommen werden können. In jedem Fall sollte jeder, der regelmäßig Schluckstörungen bei der Nahrungsaufnahme feststellt, umgehend fachkundige Beratung durch einen Arzt oder einen Logopäden in Anspruch nehmen.

Wobei hilft die Schlucktherapie?

Wenn Schluckstörungen sich als dauerhafte Erkrankung erweisen, wie bei neurologischen Ursachen, hilft oft eine Schlucktherapie. Dabei wird versucht, den Verlust des Schluckreflexes oder Hustenreflexes wiederherzustellen. Mit speziellen motorischen Übungen werden die einzelnen betroffenen Muskeln stimuliert. Darüber hinaus kann die Schlucktherapie Ihnen Wissen vermitteln, wie zum Beispiel Körperhaltungsübungen oder praktische Übungen zum Vorbereiten des Essens. Je nach Schweregrad der Schluckstörung hat die Behandlung das Ziel, ein gefahrloses Schlucken zu ermöglichen. Die orale Nahrungsaufnahme kann durch Kompensationsstrategien und Hilfsmittel wieder ermöglicht werden. Dadurch werden bei Schluckstörungen Beschwerden reduziert und das Essen und Trinken wird komplett wieder hergestellt und damit zur Normalität.

Gefahr Schluckstörung

Das Schlucken gehört zu den Funktionen, die für den Menschen lebenserhaltend sind. Wenn wir nicht schlucken können, also keine flüssige oder feste Nahrung aufnehmen können, besteht die Gefahr zu verdursten oder zu verhungern. Schluckstörungen stellen daher eine ernst zu nehmende Gefährdung für den ganzen Organismus dar.

Die Lebensqualität eines Menschen wird durch eine Schluckstörung negativ beeinflusst. Viele Patienten können bei Schluckstörungen nur Kost in flüssiger Form oder als Brei zu sich nehmen oder müssen im Extremfall durch eine Sonde ernährt werden. Die Auswahl eines geeigneten Therapieverfahrens bei Schluckstörungen richtet sich in der Logopädie nach der Vorerkrankung und nach den Bedürfnissen des Patienten.

Behandlungsziele der Therapie

Das Behandlungsziel der Therapie liegt in einer vollständigen oder zumindest teilweisen Wiederherstellung der gestörten Schluckfunktion. Neben der Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachbereichen ist bei Patienten mit Schluckstörungen der Austausch mit den Angehörigen von großer Bedeutung für den Behandlungserfolg.

Schlucktherapie: ein Fachbereich

Die Behandlung von Schluckstörungen sollte stets von ausgebildeten Ärzten, Logopäden, Ernährungstherapeuten und anderem Fachpersonal vorgenommen werden. Das Ziel, die Schluckstörungen zu reduzieren oder gar zu beheben, ist nur so zu erreichen. Gelingt die Therapie in sämtlichen Aspekten, können Patienten auf normalem, oralen Weg Nahrung zu sich nehmen. Das kommt nicht nur der Gesundheit, sondern auch der Lebensqualität zugute.

Stottertherapie

Stotterer leiden häufig unter ihrer Störung des Redeflusses. Stotterer entwickeln diese Störung nicht ausschließlich im Kindheitsalter, sondern auch im späteren Lebensverlauf. Die Stottertherapie unserer Praxen verfolgt dabei das Ziel, den Redefluss zu optimieren und den Abbau der Sekundärsymptomatik zu fördern.

Über die Stottertherapie

Die von uns angewendete Stottertherapie basiert auf einem verhaltenstherapeutischen Ansatz: der Stottertherapie nach van Riper. Wichtig für betroffene Patienten und Eltern: je eher mit der Stottertherapie begonnen wird, desto besser sind die Aussichten, dass der Patienten das Stottern ablegt. Viele unserer Patienten können bereits nach kurzer Zeit erste Verbesserungen feststellen. Die schnellen Erfolge wirken auf den Patienten motivierend. Die Folge: Viele Patienten fühlen sich selbstsicherer und verspüren mehr Lebensfreude

Gruppentherapien für Kinder

Kinder fühlen sich mit anderen Kindern zusammen bei der Stottertherapie häufig sicherer. Das wirkt sich auch auf die Erfolge der Stottertherapie aus. Die Kinder sehen, dass Sie nicht alleine sind, sondern dass es auch andere Kinder mit den gleichen Problemen gibt. Der Erfahrungsaustausch untereinander ist ein wichtiger Faktor für die Stottertherapie. Kinder, die mit der Therapie gerade erst beginnen erfahren, wie positiv sich die Stottertherapie auswirken kann. Wichtig ist, egal ob Gruppentherapie oder Einzeltherapie: die Stottertherapie sollte stets innerhalb eines festen Zeitraumes erfolgen. Nur so kann der Sprachfluss des Patienten maßgeblich verbessert werden.

Erlebnis- und erfahrungsorientierte Stottertherapie

In der erlebnis- und erfahrungsorientierten Stottertherapie lernen die Kinder und Jugendlichen, offen mit ihrer Sprachproblematik umzugehen, sich selbstbewusst als Persönlichkeit wahrzunehmen und offen ohne Ängste auf andere, auch auf fremde Personen, zuzugehen. Ein bewusst flüssiges und angstfreies Sprechen in allen differenzierten Lebenssituationen ist das Ziel der Stottertherapie.

Behandeln, statt vermeiden

Unser Behandlungsangebot zur Stottertherapie bezieht sich auf vorausgegangene Behandlungen und Aktivitäten zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt der Stottertherapie steht die Anwendung des flüssigen Sprechens im Alltag sowie der Abbau von Ängsten und Unsicherheiten in persönlichen Stresssituationen.

Stottersymptome sollen bei der Stottertherapie nicht vermieden, sondern modifiziert werden. Der Stotternde lernt, auf seine Blockaden besser zu reagieren. In der Stottertherapie werden Sprechtechniken bei den Wörtern eingesetzt, bei denen das Stottern tatsächlich auftritt. Statt mit anstrengenden Vermeidungsstrategien zu reagieren, wird Stottern durch bewusste Sprechkontrolle im Zuge unserer Stottertherapie gemindert.

Wir begleiten stotternde Menschen in jedem Lebensalter auf deren Weg zum stotterfreien, flüssigen Sprechen. Die Dauer, bis sich die Erfolge der Stottertherapie einstellen können variieren.

Stottern bei Erwachsenen

Das Stottern bei Erwachsenen ist durch wirksame Stottertherapie sogar einfacher zu behandeln als bei Kindern. Denn: Als Jugendlicher und Erwachsener sind Sie nach einer Stottertherapie selbstständiger und unabhängig von fremder Hilfestellung. Bei einem älteren Stotterer besteht der Erfolg nach der Stottertherapie darin, dass er zwar die Veranlagung zum Stottern behält, aber das Stottern nicht mehr praktisch ausgeübt wird.

Autismus Therapie

Individuelle Autismus Therapie in unseren Praxen

Die Autismus Therapie in unseren Logopädischen Praxen verfolgt ein verhaltenstherapeutisches Konzept. Ihr Ziel ist es, das Kommunikationsverhalten zu optimieren. Die Autismus Therapie berücksichtigt dabei das gesamte Lern- und Kommunikationsspektrum.

Symptome und Auswirkungen

Die exakten Symptome für Autismus können nicht generalisiert werden. Je nach Art und Ausprägung des Autismus sind dessen Auswirkungen grundverschieden. Wir erklären unseren Patienten und deren Angehörigen während der Autismus Therapie, dass sich Autismus bereits durch leichte Verhaltensabweichungen bemerkbar machen kann. Besonders deutlich werden sie jedoch, wenn schwere geistige Behinderungen vorliegen. Hierzu zählen unter anderem die beeinträchtigte Kommunikation mit Mitmenschen sowie die beeinträchtigte Fähigkeit, Sätze richtig zu verstehen oder Körpersprache einzusetzen. Menschen die an Autismus leiden unterscheiden sich grundlegen von Nicht-Autisten. Sie verarbeiten Eindrücke anders und ihre Wahrnehmungs- und Umsetzungsmöglichkeiten werden durch den Autismus beeinträchtigt. Durch die Komplexität des Autismus ist es wichtig, mit umfassender Aufklärungsarbeit zu beginnen: Der Grundlage unserer Autismus Therapie.

Gemeinsam erfolgreich

Wir möchten darauf hinweisen, dass eine Autismus Therapie immer in enger Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgen sollte. Es ist wichtig, dass die Eltern nicht nur korrekt auf den Autisten reagieren, sondern ihn auch verstehen können. Während viele Eltern zu Beginn der Autismus Therapie sich häufig überfordert fühlen, hilft die Autismus Therapie nicht nur dem Autisten, sondern auch den Angehörigen. Denn: den Autisten besser zu verstehen hilft dabei, mit der Situation besser umzugehen. So können die Angehörigen das in der Autismus Therapie erlernte Wissen in ihrem Alltag einsetzen.

Wie lange dauert eine Autismus Therapie?

Die Dauer der Autismus Therapie ist stark abhängig von der Ausprägung des Autismus und der damit verbundenen Lernerfolge. Da sich die Autismus Therapie unserer Praxen an den Fähigkeiten des Autisten orientiert, ist es schwierig, einen konkreten Zeitraum abzuschätzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Autismus Therapie häufig mehrere Jahre andauern kann. Die Ergebnisse und die daraus folgende Verbesserung der Lebensqualität rechtfertigen jedoch die lange Behandlungsdauer.

Hindernisse während der Therapie

Nicht immer fällt es den Eltern leicht, den Anweisungen der Autismus Therapie zu folgen. Manchmal ist es auch sinnvoll, bestehende Therapiemuster zu durchbrechen. Dies gilt besonders, wenn das Kind während der Autismus Therapie keine oder nur wenig Fortschritte macht. Durch die langjährige Behandlung ist es ohnehin sinnvoll, die Autismus Therapie auf die aktuellen Bedürfnisse des Autisten anzupassen.

Behandlungsfortschritte

Ein zentrales Thema der Autismus Therapie ist die Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten des Kindes. Durch den Einsatz von psycholinguistischen Programmen kann die Autismus Therapie nicht nur verbal vermittelt werden: Durch Gestik und Begriffsbildung werden die Inhalte sowohl an den Autisten als auch an dessen Eltern vermittelt.

Autismus ist nicht heilbar, doch die verschiedenen Symptome können mit einer Therapie abgeschwächt werden. Es gibt nicht die klassische Therapie für autistische Kinder. Denn: Je nach Ausprägung und Intensität der Symptome müssen verschiedene pädagogische und therapeutische Ansätze eingesetzt werden. In unseren Praxen setzen wir daher auf eine ganzheitliche Förderung des Kindes. So können selbst bei langfristig bestehenden Sprachproblemen verschiedene Kommunikationsformen eingesetzt werden, wie Fotos oder Bilderkarten.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf

Menschen mit Autismus benötigen lebenslange Unterstützung, um mit den Anforderungen der Gesellschaft zurechtzukommen. Unsere Praxen helfen Ihnen gerne dabei und unterstützen Sie auf Ihrem Weg. Nehmen Sie jederzeit gerne mit uns Kontakt auf.

Sprachstörung im Kindesalter

Sprachstörungenen können in jedem Kindesalter auftreten. Zu den Sprachstörungenen im Kindesalter gehören z.B. Dyslalie, Dysgrammatismus, Sprachentwicklungsverzögerungen aber auch Stottern und Poltern.

Sprachstörungenen im Kindesalter können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Zu Sprachentwicklungsstörungen kann es zum Beispiel kommen, wenn das Hören des Kindes problematisch ist oder wenn körperliche oder geistige Behinderungen die Entwicklung beim Sprechen erschweren.

Störungen in der Stimmerzeugung können sich äußern in einer unangenehmen Beeinträchtigung des Stimmklanges und der Reduzierung der stimmlichen Leistungsfähigkeit. Mögliche Ursachen der Sprachstörungen im Kindesalter können organische Veränderungen im Kehlkopf sein oder Störungen, die durch falschen Stimmgebrauch, hormonelle Veränderungen sowie sonstige Fehlentwicklungen herbeigeführt werden.

Die häufigste Sprachstörungen im Kindesalter wird Dyslalie = Störung der Lautbildung genannt. Sprachstörungenen im Kindesalter machen sich ca. ab 3 Jahren bemerkbar, die Ursachen für Sprachstörungenen im Kindesalter sind vielfältig. Die Therapie der Sprachstörungen im Kindesalter wird individuell und unter Einbezug der Eltern gestaltet.

Wenn sie unsicher sind, ob bei ihrem Kind eine Sprachstörungen im Kindesalter vorliegt, lassen sie sich in unseren Praxen für Logopädie beraten.

Ziel der logopädischen Behandlung bei einer Sprachstörungen im Kindesalter ist eine wirksame Förderung der Kommunikation des Kindes. Dabei wird die sprachliche Entwicklung soweit gefördert, wie es die individuellen Möglichkeiten erlauben. Die Therapie soll die eigene Entwicklung des Kindes stützen. Bei einer Sprachstörungen im Kindesalter werden die Eltern in Form einer Beratung mit eingebunden, bevor die Therapie in spielerischer, dem Kind angepassten Form beginnt.

Logopäden sind Spezialisten auf dem Gebiet der Sprachstörungenen im Kindesalter.

Stimmtherapie

Viele Politiker, Redner und Berufssprecher leiden im Laufe ihres Lebens unter Heiserkeit, Räusperzwang und eingeschränkter stimmlicher Belastbarkeit. Hierbei kann eine Stimmtherapie helfen. Doch nicht nur professionelle „Redner“ nehmen eine Stimmtherapie in Anspruch: Patienten, die an der Schilddrüse operiert wurden, nutzen eine Stimmtherapie häufig als Rehabilitationsmaßnahme. Darüber hinaus besuchen Patienten unsere Praxen, die unter Stimmkrankheiten leiden. Für Sie ist die Stimmtherapie eine geeignete Rehabilitationsmaßnahme. Viele Patienten werden auf die Notwendigkeit der Stimmtherapie aufmerksam, da sie eine eingeschränkte Stimmleistung feststellen oder eine Veränderung des Stimmklangs bemerken. Hierbei erscheint die Stimme heiser, knarrend oder rauchig. Viele Patienten stellen aber auch fest, dass ihre Stimme zu leise oder zu laut ist oder sie gepresste Laute ausstoßen. Spätestens, wenn Schmerzen beim natürlichen Sprechen auftreten, wird den Patienten eine Stimmtherapie empfohlen.

Wer verschreibt eine Stimmtherapie?

Die Stimmtherapie wird häufig von einem HNO-Arzt oder einem Phoniater empfohlen. Sie sind meist die erste Anlaufstelle für den Patienten, wenn sie Probleme mit der eigenen Stimme bemerken. Nach einer ausführlichen Anamnese wird dann häufig entschieden, dass eine Stimmtherapie die geeignete Behandlungsform darstellt. Besonders betroffen von Stimmproblemen sind Menschen, die viel reden und dabei heiser werden. Viele Menschen nehmen die Stimmtherapie jedoch auch nach einer Operation in Anspruch.

Wie wirkt die Stimmtherapie?

Eine Stimmtherapie ist eine ganzheitliche Behandlungsform. Sie bezieht nicht nur die Stimmbänder ein, sondern den gesamten Körper. In ihr werden unter anderem die Atmung, die Haltung, die Körperspannung und die Psyche des Patienten betrachtet.

Wie häufig muss die Stimmtherapie erfolgen?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Patienten, die zwei bis drei Mal die Woche eine Stimmtherapie in Anspruch genommen haben, die besten Ergebnisse erzielt haben.

Darum lohnt sich der Weg zum Logopäden

In erster Linie hat die Stimmtherapie das Ziel, die Leiden des Patienten zu lindern oder gar zu beseitigen. Wichtig hierbei ist: Sie sollten dem Logopäden vertrauen. Die Stimmtherapie ist jederzeit eine Teamarbeit. Nur wenn die angesetzten Übungen und Behandlungen korrekt befolgt werden, ist es möglich, effektive Ergebnisse zu erzielen.

Die Stimme ist mit allen Bereichen unseres menschlichen Daseins verbunden. Der bewusste, therapeutische Umgang mit der Stimme kann früher gebundene Energien aktivieren und das Potenzial der Stimme als auch das Potenzial unseres individuellen Daseins unterstützen.

Mithilfe der Stimmtherapie können Patienten mit deutlich geringerem Kraftaufwand ihre emotionale Stimmung stimmlich und körperlich zum Ausdruck bringen: Ohne Verspannungen und ohne körperliche Anstrengungen.